« La paix n’est pas l’absence de guerre, c’est une vertu, un état d’esprit, une volonté de bienveillance, de confiance, de justice ».

Spinoza

GIPRI
Avenue de France, 23
1202 Genève - Suisse

Avec le soutien de:

ACCUEIL

Interview of G.E. Jacquet (Geneva Institute of International Relations) with Fox News on the US-Russia talks in Geneva :

US-Russia security talks begin in Switzerland:

Russia seeks to block Ukraine’s potential NATO membership as talks between US, Russian diplomats yield little progress

Alfred de Zayas: « Hat der Westen das Vertrauen verspielt? »

Durch Entspannung und Abrüstung kann das Verhältnis der Grossmächte verbessert werden. Interview mit Prof. Dr. iur. et phil. Alfred de Zayas, Völkerrechtler und ehemaliger Uno-Mandatsträger.

Lire la suite (en allemand): zeitgeschehen-im-fokus.ch/de/newspaper-ausgabe/nr-1-vom-10-januar-2022.html#article_1282

Source: Zeitgeschehen im Fokus, n°1, 10/01/2022

Alastair Crooke: « Sur l’Ukraine et la Chine, l’Union européenne est un laquais atlantiste et irresponsable »

Comment diable l’UE s’est-elle mise dans un tel pétrin stratégique ? La réponse franche est que nous sommes des laquais atlantistes et irréfléchis, écrit Alastair Crooke.

Lire la suite: Alastair Crooke, « Sur l’Ukraine et la Chine, l’Union européenne est un laquais atlantiste et irresponsable » (traduit par les lecteurs du site Les Crises), Les Crises, 10/01/2022 : www.les-crises.fr/ukraine-chine-union-europeenne-laquais-atlantiste-et-irresponsable/

Lire la suite (version anglaise) / read more: Alastair Crooke, « The EU’s Strategic Balance Sheet – Well, Good Luck With That… », Strategic Culture, 06/12/2021 : https://www.strategic-culture.org/news/2021/12/06/eu-strategic-balance-sheet-well-good-luck-with-that/

Ein Gespräch über Afghanistan und die Taliban

21 December, 2021 / 10:45 AM

Der 11. September ein Datum welches in zweierlei Hinsicht schmerzhaft ist.  Zum einen der 11. September 2001: Nachdem sich die Taliban-Regierung nach den Anschlägen der Al-Qaida geweigert hatte, den Terroristenführer Osama bin Laden auszuliefern, marschierten die Vereinigten Staaten in Afghanistan ein. Die Taliban-Führung verlor schnell die Kontrolle über das Land und zog sich in den Süden Afghanistans und über die Grenze nach Pakistan zurück.  Zum anderen: bis zum 11. September dieses Jahrs wurden alle US-Streitkräfte aus Afghanistan abgezogen. Die beteiligten NATO-Länder schlossen sich dem an.   Über viele Jahre hinweg hatten die amerikanische Regierung und ihre Verbündeten versucht, durch eine Übergangsregierung Afghanistan in eine demokratische, islamische Republik umzugestalten.  Der Versuch scheiterte nach 20 Jahren.

Monsignor John David Putzer, Geschäftsträger (Chargé d’Affaires), Ständige Vertretung des Heiligen Stuhls bei der UNO in Genf sagte in seiner Videobotschaft an die UNO, das der Heilige Stuhl mit großer Aufmerksamkeit und tiefer Sorge die Entwicklung der Lage in Afghanistan verfolge. Er fuhr fort: “ Papst Franziskus hat alle Völker aufgerufen, mit ihm zum Gott des Friedens zu beten, damit das “Geschrei der Waffen” aufhört und am Tisch des Dialogs Lösungen gefunden werden können. Nur so kann die geschundene Bevölkerung dieses Landes, Männer, Frauen, ältere Menschen und Kinder, in ihre Häuser zurückkehren und in Frieden und Sicherheit in gegenseitigem Respekt leben.”

Was die Lage vor allem für Christen und andere Religionen in Afghanistan bedeutet, das wollten wir von einem Experten in Genf erfahren.  ;  Ein regelmäßiger Gast unseres Programms ist Gilles Emmanuel Jacquet, Assistenzprofessor für Weltgeschichte an der Genfer Schule für Diplomatie und internationale Beziehungen und leitender Analyst am Internationalen Friedensforschungsinstitut Genf.

Bevor wir mit Dir über die Taliban in Afghanistan sprechen werden, erkläre uns kurz, warum ich Dich mit Fug und Recht als Experten auf diesem Gebiet bezeichnen kann?

Gilles Emmanuel Jacquet: “Nun, ich interessiere mich für die Situation in Afghanistan, weil ich dort 2012 und 2013 in Kabul gearbeitet habe. Ich war Dozent an einer privaten Universität. Ich habe afghanischen Studenten Forschungsmethoden beigebracht. Ich habe also ziemlich viel Zeit in Kabul verbracht. Ich hatte zwar nicht die Möglichkeit, das Land zu bereisen, ich war nur einmal in Kandahar, dennoch war es eine sehr gute Erfahrung, um zu verstehen, was im Land und in der Region vor sich geht.”

Du hast viele Artikel und auch ein Buch geschrieben zum Thema Afghanistan, richtig?

Gilles Emmanuel Jacquet:  “Ich habe seit 2013 mehrere Artikel über die Lage in Afghanistan geschrieben. Und ich schreibe auch Artikel über Konflikte in der Welt, und mein Buch befasste sich mit dem Konflikt in Moldawien und Transnistrien.”

Welche Faktoren, Deiner Meinung nach, ermöglichten die Machtübernahme Afghanistans durch die Taliban?

Gilles: “Nun, die Taliban ergriffen die Macht aufgrund innenpolitischer Faktoren und auch aufgrund externer oder regionaler Faktoren. Wenn Du Dich erinnerst, waren die Taliban bereits von 1996 bis 2001 an der Macht, und seit 2001 waren sie nicht völlig besiegt, weil sich einige von ihnen in den Bergen im Süden oder Osten Afghanistans versteckten, während sich andere in Pakistan aufhielten. Und in den letzten 20 Jahren haben sie nach und nach immer mehr afghanische Provinzen übernommen. Die Machtübernahme gelang ihnen aufgrund des jüngsten US-afghanischen Abkommens, des Abkommens über den Rückzug der USA. Er sah einen schnellen Abzug der Amerikaner vor, aber er hat die politische Situation nicht geregelt. Er sorgte nicht für einen politischen Übergang. Mit dem Abzug der USA entstand also ein Vakuum. Die afghanische Regierung wurde ohne jegliche militärische und politische Unterstützung zurückgelassen, so dass sie nach etwa drei Monaten zusammenbrach.”

Welche Auswirkungen hat dies nun auf die Christen, auf alle religiösen Gemeinschaften in der Region?

Gilles: « Afghanistan ist ein Land, in dem, sagen wir mal, mehr als 99 Prozent der Bevölkerung Muslime sind. Die Mehrheit der Afghanen sind sunnitische Muslime. Aber es gibt auch eine bedeutende schiitische Minderheit. Offiziell gibt es keine Christen. Ich meine, keine afghanischen Christen in Afghanistan. Es gibt jedoch vielleicht einige, die sich verstecken oder ihren wahren Glauben nicht preisgeben können. Ich habe zum Beispiel einen evangelischen Pastor getroffen, der mit einer katholischen Frau verheiratet war. Der letzte Jude von Kabul soll vor einigen Wochen abgereist, und er lebte schon während des Taliban-Regimes in Kabul. Auch einige Nonnen und Priester halfen den Afghanen dort. Katholische Organisationen waren in Kabul und während der Machtübernahme durch die Taliban vor Ort. Nicht alle von ihnen haben das Land verlassen. Es ist also nicht sicher, ob sie weiterhin im Lande bleiben werden. Was andere religiöse Minderheiten betrifft, so kann die Situation prekär sein.  In Kabul gibt es auch viele Inder, die Sikh sind. Viele von ihnen verließen Ende August und Anfang September das Land, nach dem Abzug der USA. Viele von ihnen wurden nach Indien evakuiert. Aber es gibt immer noch eine Sikh-Minderheit, und wir haben einen Tempel in Kabul, der vor drei Jahren vom IS angegriffen wurde, also fürchten sie um ihre Zukunft. Was die schiitische Minderheit betrifft, so haben auch sie Angst vor der Zukunft. Während des Taliban-Regimes, wurden die Schiiten, also die Mitglieder der Hazara-Minderheit, diskriminiert und haben Angst, erneut verfolgt zu werden. Und viele von ihnen verließen das Land nach der Machtübernahme der Taliban.”

Du hast den IS erwähnt. Welche Verbindungen haben die Taliban zu Al-Qaida, wenn es welche gibt?

Gilles: “Wie wir wissen, gibt es eine Verbindung zwischen Al-Qaida und den Taliban. Wenn wir uns erinnern, wurde die US-Invasion in Afghanistan durch die Unterstützung der Taliban für Al-Qaida verursacht…. Es ist also nicht sicher, ob Al-Qaida im Land bleiben wird oder ob sie gezwungen sein wird, das Land zu verlassen. Im Augenblick sieht es so aus das Al-Qaida und ihr Anführer Ayman al-Zawahiri in Afghanistan bleiben. Das ist eine problematische Sache, denn Al-Qaida wird von den Vereinigten Staaten von Amerika und vielen anderen westlichen Ländern sowie von Russland und sogar von China immer noch als ausländische Terrororganisation betrachtet. Wir wissen also nicht, wie die afghanische Führung, die Taliban-Führung, in der Lage sein wird, diplomatische Beziehungen zu Ländern aufrechtzuerhalten, die mit Al-Qaida verfeindet sind. Was nun den Islamischen Staat betrifft, so ist dieser seit etwa 2016 in Afghanistan präsent und begann seine Operationen mit Angriffen auf Zivilisten, Angehörige der schiitischen Hazara-Minderheit und auch auf ihre Taliban-Rivalen. Im Gegensatz zu den Taliban zielt der Islamische Staat häufig auf die Zivilbevölkerung ab. Der Islamische Staat ist der Ansicht, dass Al-Qaida in gewisser Weise die Ziele des Dschihad verraten hat. Insbesondere die Taliban und auch die Verbündeten von al-Qaida bauen Beziehungen zu Russland und China auf. Wir wissen also nicht, was in Zukunft in Bezug auf den Präsenz vom IS und ihre Beziehung zu den Taliban geschehen wird. Aber wir glauben, dass der Konflikt zwischen diesen beiden Fraktionen weitergehen wird.”

Einem Bericht der Vereinten Nationen nach waren die Taliban in den Jahren 2009 und 2010 für über 75 % der zivilen Todesopfer in Afghanistan verantwortlich. Menschenrechtsorganisationen haben den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag dazu veranlasst, eine vorläufige Untersuchung gegen die Taliban wegen systematischer Kriegsverbrechen durchzuführen.

Babar Baloch, Sprecher des Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR beschrieb in seiner Pressekonferenz bei der UNO Genf die dramatische Situation: “ Es wird erwartet, dass die Temperaturen bis auf minus 25 Grad Celsius sinken, und vielen vertriebenen Familien fehlt es an geeigneten Unterkünften, die eine Grundvoraussetzung für das Überleben in der bitteren Kälte in Afghanistan sind. Die humanitäre Krise in Afghanistan verschärft sich täglich. Der Hunger im Land hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Fast 23 Millionen Menschen, das sind 55 Prozent der Bevölkerung, sind von extremem Hunger betroffen, und fast neun Millionen von ihnen sind von einer Hungersnot bedroht. »

Gilles, Du bist praktizierender Katholik. Vom Standpunkt der Katholiken aus betrachtet, mit all den Flüchtlingen, die jetzt kommen, Menschen, die aus Afghanistan fliehen und als Flüchtlinge nach Europa kommen, nach Deutschland kommen, in all die verschiedenen Länder in Europa gehen und die meisten von ihnen natürlich Muslime sind. Wie sollen wir als Christen darauf reagieren?

Gilles: “Seit vor einigen Jahren die Flüchtlingssituation begann nimmt Europa immer mehr Menschen aus Afrika, Nordafrika, Zentralasien und dem Nahen Osten auf. Und das stimmt, aber es kann eine Herausforderung für Europa und insbesondere für Christen sein…. Viele dieser Menschen kommen aus ländlichen Gegenden. Sie haben einen anderen Glauben, das ist wahr, und ihre Integration kann eine Herausforderung sein. Und in diesem Fall sollten die Staaten und NGOs darüber nachdenken, wie sie sie am besten integrieren können.  Aber wir sollten, weltweit, die Dauerhaftigkeit von Migrationen beleuchten und insbesondere, was Migration auslöst. … Christen werden sicherlich ihrem Glauben treu bleiben, wir werden die Bedürftigen willkommen heißen, aber gleichzeitig sollten wir über die Konsequenzen von Migration nachdenken und vor allem darüber, wie wir Menschen willkommen heißen, aber auch integrieren können.”  Der Name „Taliban“ ist die Pluralform des aus dem Arabischen stammenden Wortes „Talib“, was so viel heißt wie Koran-Schüler.

Monsignore John David Putzer, Geschäftsträger (Charge d’affaires), Ständige Vertretung des Heiligen Stuhls bei der UNO in Genf : “In der Hoffnung auf eine friedliche und rasche Lösung der anhaltenden Spannungen ist der Heilige Stuhl nach wie vor davon überzeugt, dass ein umfassender Dialog das wirksamste Mittel ist, um einen solchen Frieden zu erreichen, und ruft die gesamte internationale Gemeinschaft dazu auf, von der Erklärung zur Tat überzugehen und die Flüchtlinge im Geiste der menschlichen Brüderlichkeit aufzunehmen.”

Nächste Woche spreche ich mit Gilles dann über die Lage der afghanischen Frauen, insbesondere der ethnischen und religiösen Minderheiten, in Afghanistan.

Zum Abschluss eine sehr erfreuliche Nachricht: Papst Franziskus hat einen neuen Beobachter an der UN in Genf ernannt. Wir hier bei EWTN freuen uns auf eine zukünftige, fruchtbare Zusammenarbeit ganz in der Tradition unserer hervorragenden Zusammenarbeit mit Nuntius Erzbischof Ivan Jurkovic und davor Kardinal Silvano Maria Tomasi. Der neue Nuntius ist Erzbischof Fortunatus Nwachukwu, der aus Nigeria stammt. Der Erzbischof war bis jetzt Nuntius in Trinidad und Tobago und der ganzen Karibischen Region. Sein Vor und Nachname Fortunatus Nwachukwu bedeutet so treffend “Gesegnetes Kind Gottes”.

Original Interview aufgenommen in Genf von Kameramann Andriy Ryndych.    

Redaktion, deutsche Übersetzung, Moderation und Schnitt: Christian Peschken für EWTN .TV

Source: https://de.catholicnewsagency.com/article/videoblog-ein-gespraech-ueber-afghanistan-und-die-taliban-1589

Christian Peschken im Gespräch mit Gilles-Emmanuel Jacquet : Macht durch Vakuum : Die Taliban in Afghanistan (EWTN TV)

Christian Peschken im Gespräch mit Gilles-Emmanuel Jacquet, Assistenzprofessor für Weltgeschichte an der Genfer Schule für Diplomatie und internationale Beziehungen.  Leitender Analyst am Internationalen Friedensforschungsinstitut Genf (GIPRI)  Der 11. September ein Datum welches in zweierlei Hinsicht schmerzhaft ist. Zum Einen der 11. September 2001 : Nachdem sich die Taliban-Regierung nach den Anschlägen der Al-Qaida geweigert hatte, den Terroristenführer Osama bin Laden auszuliefern, marschierten die Vereinigten Staaten in Afghanistan ein. Die Taliban-Führung verlor schnell die Kontrolle über das Land und zog sich in den Süden Afghanistans und über die Grenze nach Pakistan zurück.   Zum Anderen: bis zum 11. September diesen Jahres wurden alle US Streitkräfte aus Afghanistan abgezogen. Die beteiligten NATO-Länder schlossen sich dem an.   Über viele Jahre hinweg hatten die Amerikanische Regierung und  ihre Verbündeten versucht durch eine Übergangsregierung Afghanistan  in eine demokratische, islamische Republik umzugestalten.   Der Versuch scheiterte nun nach 20 Jahren.

Ex-UN Independent Expert Alfred De Zayas SLAMS US, NATO Regime Change Wars and Use of Sanction

On this episode, we speak to Prof. Alfred De Zayas, a former UN Independent Expert and author of ‘Building a Just World Order’. He discusses the distrust from some of the global public of the United Nations, Britain’s ignoring of UN Rapporteur Nils Melzer’s report that Julian Assange is being tortured and his call for him to be freed, his work in Venezuela investigating human rights abuses and how the Venezuelan government cooperated with his requests, the US and NATO allies use of ‘humanitarian interventions’ to pursue regime change in countries like Libya and the use of unilateral sanctions which have a devastating humanitarian impact, the public being lied to by mainstream media outlets and much more.
Source: Going Underground on RT

Ex-UN Expert: Biden’s ‘Summit for Democracy’ is Sheer Hypocrisy Amid US Effort to Persecute Assange (Sputnik News):

Ekaterina Blinova

On Human Rights Day, a British court ruled to that WikiLeaks founder Julian Assange can be extradited to the US where he might face a decades-long prison term. The ruling indicates that the US and UK are just paying lip service to human rights and democratic principles, says retired UN Independent Expert Alfred-Maurice de Zayas.

US President Joe Biden on 9-10 December held the first virtual « Summit for Democracy » which brought together over 100 nations. While Biden was weighing down on the necessity of protecting basic human rights and freedoms, on the other side of the Atlantic Ocean the UK green-lighted WikiLeaks founder Julian Assange extradition to the US. If extradited, Assange will face espionage charges that could put him in jail for decades for exposing bombshell documents detailing the US military misconduct and apparent war crimes in Iraq and Afghanistan.

‘Persecution of Journalists is Incompatible With Democratic Governance’

« The so-called summit for democracy is a painful exercise in hypocrisy, » says retired UN Independent Expert on the Promotion of a Democratic and Equitable International Order Alfred-Maurice de Zayas. « The persecution of journalists is totally incompatible with democratic governance. Many do recognise Assange as an emblematic human rights defender who deserves international solidarity, indeed he deserves the Nobel Prize for Peace because by revealing war crimes and crimes against humanity, Assange has revealed the barbarism of war and aggression. »

De Zayas has criticised the countries involved in the summit for attending and not speaking out in Assange’s defence. According to the retired UN expert, Western democracies’ silence about the persecution of the WikiLeaks founder « completely delegitimises » them.

« Assange did what every journalist does – inform people, publish information that we have a right to know, » de Zayas highlights. « As an American, I am embarrassed that it is my country that is putting up this extravaganza. As a practising Christian, I wish that the United States I wish that the United States would start by repairing US democracy rather than dictating to others what to do. We should first sweep at our own doorstep. »

Assange’s Extradition to US Spells Danger to Journalistic Profession

De Zayas argues that the UK court’s decision to allow Assange’s extradition to the US contradicts « fundamental principles of non-refoulment and contravenes the Geneva Convention, the International Covenant on Civil and Political Rights (ICCPR), the Convention Against Torture and the European Convention on Human Rights. »

« The UN Working Group on Arbitrary Detention has held on repeated occasions that Assange’s detention is arbitrary and contrary to article 9 ICCPR, » the former UN expert emphasises. « The UN rapporteur on torture, Professor Nils Melzer, determined that Assange’s treatment amounted to physical and psychological torture under article 7 ICCPR, that he has been held under conditions that violate article 10 ICCPR, and that he must be released and granted compensation for the indignities he has endured. »

In his book Der Fall Julian Assange (Piper, Munich), Melzer details the corruption of the rule of law in the US, UK, Sweden and Ecuador exposing multiple violations of the ICCPR by the aforementioned states. « Moreover, the collusion among countries that are all States parties to the ICCPR is hard to swallow, because all of these countries pay lip service to human rights, » the ex-UN expert notes.

However, it’s not only Julian Assange whose rights have been violated, according to de Zayas: « It is the right of all of us to know what crimes have been committed, our right to demand accountability from our democratically elected leaders. » De Zayas warns that « the journalistic profession is under frontal attack. » No journalist can now feel safe after the US was given the green light to extradite an Australian citizen by the British court, therefore creating a dangerous legal precedent. Australian MPs have recently demanded Prime Minister Scott Morrison intervene in the case of Assange, according to The Guardian.

« An Australian citizen is being prosecuted for publishing details of war crimes, yet our government sits on its hands and does nothing, » Adam Bandt, the Australian Greens leader, told Guardian Australia.

For his part, independent MP Andrew Wilkie called upon the Australian premier to “end this lunacy” and demand Washington and London release Assange. De Zayas notes that many non-governmental organisations have also joined their voices to demand Assange’s release.

US Will Silence Assange One Way or the Other

Meanwhile, Assange’s fiancée Stella Moris said that the WikiLeaks founder intended to appeal the latest court’s ruling. De Zayas explains that the lower British court’s ruling had copped out by deciding that Assange should not be extradited only on grounds of his ill health and mental condition. However, the 10 December « disgraceful ruling » pretends that, after all, Assange’s health « is not all that bad, » the ex-UN expert notes, adding that « what still remains to be decided on appeal is whether it is at all possible to extradite a person who faces continued persecution and mental torture from the US. »

He does not believe, however, that Assange will be extradited: « The European Court of Human Rights will not permit it – and the outcry of Amnesty International, HRW and other powerful NGOs would be troublesome, » de Zayas underscores. « Many UN Rapporteurs would make loud noises. The UN High Commissioner for Refugees and the High Commissioner for Human Rights would speak out. »

At the same time, de Zayas expects yet another travesty on the part of Western authorities: they may try to keep Assange “bottled up” in Belmarsh as long as possible. And this is fraught with serious risks for the WikiLeaks founder given his poor health, according to the former UN expert.

« The team of medical doctors and psychiatrists who accompanied Professor Nils Melzer during his visits to Assange stated clearly that his life is in acute danger, » he says. « This entails multiple violations of the Convention against Torture – but the corporate media does not tell us that. »

It appears that the US establishment wants to punish Julian Assange so severely that no future whistleblower will ever dare do what Assange did, de Zayas notes, stressing that this directly contradicts all democratic values.

According to de Zayas, notwithstanding all the propaganda about the US as a “democratic” country, history demonstrates a consistent pattern of cruelty toward the Native Americans, toward the Afro-Americans, toward Latin American immigrants, and those who dare to speak the truth. At the same time, rich and powerful are enjoying total impunity for committing what could be qualified by the International Criminal Court (ICC) as crimes of aggression, war crimes, and crimes against humanity, the former UN official concludes.

Sputnik News: https://sputniknews.com/20211211/ex-un-expert-bidens-summit-for-democracy-is-sheer-hypocrisy-amid-us-effort-to-persecute-assange-1091443360.html

Biden’s Democracy Summit lacks one very crucial thing:

By Professor Dr. Alfred de Zayas, Geneva School of Diplomacy. Former UN Independent Expert on International Order (2012-18) This week’s virtual Summit for Democracy, which will be hosted by US President Joe Biden, is likely to become yet another public relations stunt, with the accompanying fanfare of self-righteous zealotry and imperial narcissism.  One may ask whether this ‘summit,’ scheduled for December 9 and 10, is necessary and timely, and whether it will have added value. Observers have expressed cautious skepticism, precisely because this gathering takes a binary approach and starts by dividing the world into “us” and “them,” excluding billions of human beings and assuming that the ‘good guys’ can now show the ‘bad guys’ what democracy is all about.  As UN Independent Expert on International Order (2012-18), I frequently explored facets of domestic and international democracy, as well as the various models of direct, semi-direct, participatory and representative democracy. I noted that representative or deliberative democracy is experiencing a crisis of legitimacy, because there is a growing disconnect between representatives and the electorate. There is a risk that democracy itself may become collateral damage of the credibility crisis resulting from the phenomenon of fake news, fake history, fake law and fake diplomacy. I insisted on the need to return to the true meaning of democracy as rule of, by, and for the people, i.e. people-power in practice.

It is opportune to recall the Outcome Document of the truly inclusive World Summit of 2005, held to commemorate 60 years since the entry into force of the UN Charter on 24 October 1945. In the spirit of the Charter, which is akin to a world constitution, the General Assembly unanimously adopted Resolution 60/1 reaffirming “that democracy is a universal value based on the freely expressed will of people to determine their own political, economic, social and cultural systems and their full participation in all aspects of their lives.”  In other words, democracy is another term for the right of self-determination of all peoples, as stipulated in article 1 common to the International Covenant on Civil and Political Rights, and Covenant on Economic, Social and Cultural Rights. The General Assembly went on to reaffirm that “while democracies share common features, there is no single model of democracy, that it does not belong to any country or region.” There is no patent on democracy, no “one size fits all.” In light of the above, one may ask whether the premise of the “Summit for Democracy” is in tune with the “necessity of due respect for sovereignty.”  With regard to international democracy, in my 14 reports to the Human Rights Council and General Assembly and in my book Building a Just World Order (Clarity Press, 2021), I urged concrete reforms to the functioning of the UN, including reforms of the Security Council and the exercise of the veto power. More importantly, I insisted on the necessity of ensuring equitable participation of all states in the noble tasks of the UN and its associated agencies, including the World Health Organization, ILO, UNESCO, WTO, the World Bank and the International Monetary Fund. Furthermore I endorsed the idea of establishing a World Parliamentary Assembly with consultative status, a proposal enthusiastically supported by the late Secretary-General Boutros Boutros-Ghali, who stated: “The establishment of a Parliamentary Assembly at the United Nations has become an indispensable step.

Let us be optimistic and hope that President Biden’s 2021 summit will give room to the spirit of international solidarity and provide an opportunity to revisit the functioning of democracy in many participating countries including the US, UK, France, Germany, Italy, Spain, Australia, Japan, with a view to making concrete improvements. Indeed, a measure of self-criticism would be very welcome for all concerned.  For instance, Biden’s summit could address the following pressing concerns: How to bridge the disconnect between nominally “democratic” governments and their electorates How to give the electorate genuine policy choices and not just the opportunity of voting for candidate A or candidate B, when both essentially agree on issues that urgently require change How to ensure that the public has access to all information and pluralistic views, so as to enable them to make their own choices How to phase-out media conglomerates that censor and disseminate fake news in order to “manufacture consent,” as Noam Chomsky called it? Anti-monopoly and anti-trust legislation may prove useful in this context. How to make transparency and accountability by governments more than just a slogan How to render periodic elections more than just pro forma rituals How to protect the rights of journalists and whistleblowers like Julian Assange How to give more visibility to “unsung victims,” including the largely disenfranchised indigenous peoples of North and South America, the Crees, Sioux, Navajo, and Mapuche.

Two issues are of particular relevance to the proper functioning of American democracy, one being the undemocratic nature of the “electoral college” and another the endemic practice of gerrymandering. Surely these two problems should be tackled – better sooner than later.  If the Biden Summit conscientiously explores these issues, maybe there will be “added value” to the exercise. And perhaps the gathering will embrace and act upon the conclusion of the 2005 World Summit that “democracy, development and respect for all human rights and fundamental freedoms are interdependent and mutually reinforcing.”  Biden should strive for detente as the best environment for domestic  and international democracy.  He should stop provoking the world by imposing sanctions right and left and boycotting the Beijing Olympics.  Let us wish the Biden summit success, that it may rise above platitudes and accept the simple fact that democracy is much more than periodic elections, that it means informing the people on all issues and proactively consulting them, so that they can genuinely participate in the conduct of public affairs. The peoples of all countries – invitees and non-invitees – share the same aspiration to enjoy peace and prosperity in freedom.  In this spirit, states should renew their commitment to support democracy by strengthening countries’ capacities to implement the principles and practices of democracy and resolve to strengthen the capacity of the UN to assist Member States upon their request.

The statements, views and opinions expressed in this column are solely those of the author and do not necessarily represent those of RT.

Source: https://www.rt.com/op-ed/542368-biden-virtual-democracy-summit/

Entretien avec Alfred de Zayas sur le Sommet pour la Démocratie

Alfred de Zayas est un historien, juriste et écrivain de nationalité américaine et suisse, membre du Conseil de Fondation du GIPRI. Ancien expert auprès de l’ONU, il réagit à la tenue du Sommet pour la Démocratie organisé par Joe Biden les 9 et 10 décembre 2021. Entretien par Alain Jourdan.

GIPRI im Gespräch mit Wolfgang Effenberger :

GIPRI im Gespräch mit Wolfgang Effenberger
Wolfgang Effenberger, ehemaliger Offizier in der Bundeswehr, pensionierter Lehrer, Politologe und Sachbuchautor, spricht über sein « Schwarzbuch EU & NATO – Warum die Welt keinen Frieden findet », das 2020 im Zeitgeist-Verlag erschien. Im Gespräch mit GIPRI gibt Effenberger einen Einblick in die Bedrohung des Weltfriedens durch die NATO und ihr siamesischer Zwilling, die Europäische Union. Interview von Natalie Benelli (27/10/2021).

Le GIPRI en conversation avec Wolfgang Effenberger
Wolfgang Effenberger, ancien officier des forces armées allemandes, enseignant retraité, politologue et auteur, parle de son livre « Schwarzbuch EU & NATO – Warum die Welt keinen Frieden findet » (Livre noir UE & OTAN – Pourquoi le monde ne peut pas trouver la paix), publié par Zeitgeist-Verlag en 2020. Dans une conversation avec le GIPRI, M. Effenberger donne un aperçu de la menace pour la paix mondiale que représentent l’OTAN et son jumeau siamois, l’Union européenne. Entretien par Natalie Benelli (27/10/2021).

GIPRI in conversation with Wolfgang Effenberger
Wolfgang Effenberger, former officer in the German Armed Forces, retired teacher, political scientist and author of many books, talks about his book « Schwarzbuch EU & NATO – Warum die Welt keinen Frieden findet » (Black Book EU & NATO – Why the World Cannot Find Peace), published by Zeitgeist-Verlag in 2020. Effenberger provides insight into the threat to world peace posed by NATO and its Siamese twin, the European Union. Interview by Natalie Benelli (27/10/2021).

Interview with Dr. Alfred de Zayas: « World Desperately Needs Whistleblowers as Big Media, Big Tech Curbing Free Speech, Ex-UN Expert Says » [Sputnik News]:

Veuillez cliquer sur l’image afin d’accéder à l’article.

Alfred de Zayas and Adriel Kasonta : « U.S. return to UN Human Rights Council a mockery of its raison d’être » (CGTN):

Veuillez cliquer sur l’image afin d’accéder à l’article.

Dr. Alfred de Zayas: « Les mesures coercitives unilatérales sont illégales et contre-productives » (articles en français, anglais et allemand – Point de Vue Suisse / Schweizer Standpunkt):

Dernier article de Gilles-Emmanuel Jacquet publié par le Geneva Institute of International Relations : « The Taliban takeover in Afghanistan – causes, effects, and regional perspectives » :

Entretien d’Alfred de Zayas avec Sputnik News : « Could Report on ‘CIA Plot’ to Kill Assange Help WikiLeaks Founder Evade Extradition to US? » :

Entretien de G.E. Jacquet avec Russia Today France sur la Cour Pénale Internationale et l’Afghanistan : « La CPI suspend l’enquête sur les crimes de guerre imputés aux Américains en Afghanistan »:

Entretien de Gilles-Emmanuel Jacquet avec Russia Today France sur le nouveau gouvernement intérimaire taliban et les relations avec l’Iran:

Entretien avec Chérif Ferjani sur la laïcité et l’Islam politique dans le monde arabe et musulman:

Entretien de Gilles-Emmanuel Jacquet avec Russia Today France sur la situation en Afghanistan:

Intervention de Gilles-Emmanuel Jacquet dans l’émission « L’Échiquier Mondial » de Russia Today France : « Roumanie, l’ambition du leader régional »:

Sommet Poutine-Biden à Genève: intervention de Gabriel Galice sur Russia Today France :

Gilles-Emmanuel Jacquet interviewed by Realitatea Plus on the US-Russian crisis with regard to Ukraine and its consequences for Romania:

Gabriel Galice, Président du GIPRI, analyse la rencontre Biden-Poutine pour Russia Today France:

Guy Mettan, journaliste, député au Grand Conseil genevois et membre du GIPRI, analyse la rencontre Biden-Poutine pour Russia Today France:

Gabriel Galice, Président du GIPRI, analyse la rencontre Biden-Poutine pour Russia Today France:

Colloque « Quelles voies pour la paix » 9 avril 2021 (Séquence 1)

Colloque « Quelles voies pour la paix » 10 avril 2021 (séquence 2)

Intervention de Gabriel Galice à la table ronde sur le thème « Échouer à s’adapter à l’autre, c’est la guerre : la polémologie et irénologie » (Festival de Géopolitique organisé par Grenoble Ecole de Management):

Annonce vidéo Colloque « Quelles voies pour la paix » 9-10 avril à Genève et sur internet, (Daniel Bolens et Gabriel Galice)

Join the online conference on « Europe Future Neighbourhood –
Disruptions, Recalibration, Continuity » on 08/03/2021, 10h30-18h00

(from the Diplomatic Academy, Vienna)! Speakers: Ernest Petrič (President, Constitutional Court of Slovenia), Dunja Mijatović (Council of Europe Commissioner for Human Rights), Emil Brix (Director, Vienna School of International Studies), Olivér Várhelyi (EU Commissioner European Neighbourhood and Enlargement)… Organized by IFIMES, Diplomatische Akademie Wien, Modern Diplomacy, Ban Ki-Moon Centre and many other partners.

Regards croisés sur Alain Joxe

On December 3rd, the Russian Association for International Cooperation (RAIC) celebrated its 95th anniversary and organized an event in Moscow dedicated to people’s diplomacy, in coordination with the India-Russia Foundation. It gathered prominent political leaders, diplomats, artists, scientists, businessmen and religious leaders from all over the world, such as Russian Foreign Ministry Sergey Lavrov, Russian cosmonauts Sergey Ryjikov and Sergey Kurds-Sverchkov, and many others. The Geneva International Peace Research Institute was represented by Gilles-Emmanuel Jacquet.

Marathon of Friendship “People’s Diplomacy Yesterday, Today, Tomorrow » in Moscow.

On December 3rd, the Russian Association for International Cooperation (RAIC) celebrated its 95th anniversary and organized an event in Moscow dedicated to people’s diplomacy, in coordination with the India-Russia Foundation. It gathered prominent political leaders, diplomats, artists, scientists, businessmen and religious leaders from all over the world, such as Russian Foreign Ministry Sergey Lavrov, Russian cosmonauts Sergey Ryjikov and Sergey Kurds-Sverchkov, and many others. The Geneva International Peace Research Institute was represented by Gilles-Emmanuel Jacquet.

Affaire Crypto : la neutralité suisse écornée

History of our Future at 75 (from San Francisco):

The OUN and Europe’s Collective Security, Sustainability and Greening of the Human Rights System », 26/11/2020, Palais des Nations (UNOG – Geneva).

« Conférence reportée au 19/01/2021 – conference postponed to 19/01/2021 »

Veuillez cliquer sur l’image ou sur ce lien pour l’accès au flyer.

« Conférence reportée au 19/01/2021 – conference postponed to 19/01/2021 »

CONFERENCE : la souveraineté des États et le droit international

CONFÉRENCE A BERNE LE 10 OCTOBRE 2020

SOUVERAINETÉ DES ETATS ET DROIT INTERNATIONAL
(en français et en allemand)
CHANGEMENT DE LIEU DU COLLOQUE DU 10 OCTOBRE À BERNE. MUSÉE D’HISTOIRE NATURELLE. BERNASTRASSE 15. ARRÊT HELVETIAPLATZ
Veuillez cliquer sur l’image pour l’accès au flyer.

IN MEMORIAM JEAN-PIERRE STROOT

PRESIDENT HONORAIRE DU GIPRI

Le Conseil de Fondation de l’Institut International de Recherches pour la Paix à Genève (GIPRI) a le regret de vous faire part du décès de son Président honoraire, le Professeur Jean-Pierre Stroot.

Citoyen belge né en 1928, Docteur ès sciences physiques de l’Université Libre de Bruxelles, il était devenu Genevois en 1954, à la faveur de ses recherches au CERN. Pendant la Guerre Froide, il avait travaillé dans les meilleurs centres scientifiques, en Russie soviétique et aux Etats-Unis d’Amérique notamment. Il avait enseigné la physique en France, en Suisse, au Japon et en Belgique. Ses travaux lui avaient valu un prix de l’Académie Royale des Sciences de Belgique et sa nomination de Professeur honoris causa de l’Institut des Hautes Energies de Russie.

Ses connaissances de physicien l’avaient sensibilisé aux risques de l’arme atomique. Elles l’avaient conduit à s’engager dans le militantisme contre les armes nucléaires, pour la paix, au sein de Pugwash d’abord, du GIPRI ensuite. Il fut président de notre Institut de 1992 à 2008. Ses difficultés de santé l’obligèrent à quitter la présidence du GIPRI mais il resta un Président honoraire écouté.

Esprit curieux, Jean-Pierre Stroot avait le goût de transmettre avec clarté ses connaissances. Il se réjouissait de voir son œuvre dans la recherche pour la paix poursuivie par ses successeurs.

Le meilleur hommage à lui rendre est de continuer dans la voie de la lucidité critique qu’il a tracée.

A sa famille, nous exprimons nos sincères condoléances.

Le Président et le Conseil de Fondation du GIPRI

Veuillez cliquer ici ou sur l’image ci dessus pour accéder à l’article.

Interview de Gabriel Galice par Lila Lefèvre pour la chaîne Al-Hiwar.

Gabriel Galice: Le plan de Donald TRUMP pour le Proche Orient n’est pas un plan de paix mais un plan de guerre.

Gabriel Galice, Président du Conseil de Fondation du GIPRI, interviewé par le journal du soir de RT France sur les mesures prises par le gouvernement US vis-à-vis du Covid-19 – à partir de 41:40:

Gabriel Galice, Président du Conseil de Fondation du GIPRI, interviewé par RT France sur le cessez-le-feu à Idleb en Syrie:

Pour une paix juste au Proche-Orient

 

Veuillez cliquer ici ou sur l’image ci dessus pour accéder à l’article.

Quelle présence militaire russe au Sahel ?

par Margot Colone

Le conflit libyen ou la mêlée généralisée

par Shainez Slama

Derrière la tapageuse procédure d’impeachment contre le président Trump, les démocrates tentent de dissimuler les turpitudes avouées de Joe Biden, se flattant d’avoir fait limoger le précédent procureur. Pas un mot là-dessus dans nos médias, toujours aussi bizarrement soutiens inconditionnels des démocrates. Excellent travail d’enquête d’Olivier Berruyer et de son équipe. Attendons la suite. Faites connaître !!!

Le discours du Dr. Denis Mukwege, prix nobel de la paix

France, Turkey and Syria: NATO is facing a new internal crisis and a loss of influence

Article sur United Woldpar Gilles-Emmanuel Jacquet

« Назад в будущее Афганистана: Вопросы безопасности Афганистана в реконструкции и развитии страны »

Retour vers le futur de l’Afghanistan: les questions de sécurité dans la reconstruction et le développement de l’Afghanistan »

par Gilles-Emmanuel Jacquet

Patrouille de l’armée américaine sur le boulevard Darul-Aman de Kaboul, 2012. Photo: Gilles-Emmanuel Jacquet

Stages au GIPRI
Pour un stage, les candidat-e-s ayant la fibre « Recherche », motivé-e-s par la compréhension des mécanismes des conflits, des violences, de leurs issues et alternatives, sont invité-e-s à faire acte de candidature en écrivant à contact@gipri.ch.

Pour poursuivre la lecture, veuillez cliquer sur ce lien:

Aller à la page « Archives »